Runterfahren und geniessen…

Beitrag vom 21.04.2010

Wir bleiben bis am Sonntag Morgen in La Franqui hängen. Wir geniessen das bunte Treiben am “Mondial du Vent” und schauen den verschiedenen Attraktionen zu. Die Hauptevents sind in diesen Tagen leider nicht mit dem besten Wind gesegnet, aber es gibt auch eine BMX-Show, Stand Up Paddeling und vieles mehr zu bestaunen. Ausserdem geniessen wir es, einfach ein bisschen zu sein, zu lesen und nach den stressigen Reisevorbereitung runterzufahren. So geniessen wir insbesondere die kleinen Dinge des Lebens.

    

Im Hinterland gibt es verschiedene Festungen aus der Zeit der Katharer zu besichtigen. Wir entscheiden uns für die grösste Burg, Peyrepertuse. Die mautpflichtigen Strassen haben wir im Navi schon länger deaktiviert und so gelangen wir über eine traumhafte Strecke durch kleine verschlafene Dörfer und zahllose Rebberge zu unserem Ziel wenige hundert Meter unterhalb der Burg. Der Eintritt kostet je 5€, für den Audioguide fallen zusammen nochmals 4€ an. Der Besuch lohnt sich nur schon wegen der spektakulären Aussicht.

  

Im Dorf unterhalb gibt es übrigens einen schönen Wohnmobil-Stellplatz, der sogar Toiletten hat. Auch sonst hätte es einige schöne Plätzchen zum wild campen gehabt. Mit diesem Gedanken fahren wir weiter. Richtung Perpignan verändert sich das Gelände aber rasch und wird wieder viel flacher und offener. Deshalb entscheiden wir weiter zum Meer zu fahren und finden einen offenen (was diesmal gar nicht einfach war) Campingplatz in Ste Marie la Mer (en Roussillon!).

Am nächsten Morgen entschliessen wir noch eine Nacht länger auf dem “Camping de la Plage” zu bleiben und mit dem Roller einen Ausflug nach Perpignan zu machen. Zuerst schlendern wir gemütlich durch die Altstadt. Dass Perpignan eine Katalanische Stadt ist wird an den Einwohnern, den Gebäuden und der Atmosphäre deutlich. Die Kathedrale St-Jean ist  nur schon wegen dem speziellen Glockenturms ein Blick wert. Auf dem Place de la République geniessen wir je eine Crêpe und schauen dem Treiben zu. Anschliessend wollen wir uns den Palais des Rois de  Majorque (Perpignan war einmal die Hauptstadt vom Königreich Mallorca) anschauen. Dieser ist aber leider gerade seit gestern für zwei Wochen zur Renovierung geschlossen, so ein Pech!

    

In den nächsten Tagen sollten wir den Sprung nach Spanien schaffen, dann heisst es kommunizieren mit Händen und Füssen, zum Glück habe ich Sonja dabei ;-)


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