Begegnungen

Beitrag vom 28.04.2010

Wir bleiben weiter auf dem Camping Aquarius, relaxen und hoffen auf eine gute Kite-Session. Am Samstag Abend lernen wir Tigga und Nicky kennen, die drei Monate in Spanien und Portugal unterwegs waren und in einer Woche wieder nach Hause fahren. Natürlich laden wir die beiden zu Kaffee und Schweizer Schoggi ein. Anschliessend werden noch ein paar Bier angehängt und um knapp zwei Uhr nachts sind wir dann zu einem weiteren Tag auf dem Aquarius überredet, da wir die Gelegenheit erhalten sollen die neuen Spleene SP-X Tubekites zu testen. Wir Matten-Heinis nehmen diese Einladung gerne an.

Der Sonntag verläuft ganz relaxt. Leider reicht der Wind nicht, damit wir aufs Wasser können, aber wir kriegen die Tubes an Land an den Haken gehängt. Vielen Dank nochmals an Tigga & Nicky für diese Gelenheit, die Einweisung und natürlich auf für die interessanten Gespräche. Wir drücken euch die Daumen, dass ihr nicht von der Riesenechse eingeatmet werdet und gut nach Hause kommt, wir sehen uns in Holland!

Nach einem Abschiedskaffee fahren wir am Montag dem 26. April weiter, wir wollen ja auch noch etwas sehen, so gut es uns auch in Sant Pere Pescador gefallen hat. Das Spinnennetz im Radkasten ist ein deutliches Zeichen zum Weiterfahren! Unser Weg führt uns nach Olot, wo wir im Parc Nou das Informations-Büro für die umliegenden Vulkane aufsuchen. Wir entschliessen uns für eine ca. einstündige Wanderung, die in der Nähe von Santa Pau startet. Nach dem Aufstieg essen wir im Krater ein Sandwich und bestaunen “the church”, darunter haben wir uns wohl etwas grösseres vorgestellt ;-) Sizilien war vulkan-technisch schon einiges eindrücklicher, aber hier könnten unsere Eltern bestimmt schöne Wanderferien verbringen.

  

Anschliessend cruisen wir weiter nach Girona, wo wir die Stadt besichtigen und übernachten wollen. Dort angekommen, merken wir, dass es gar keinen Campingplatz gibt. So bleibt es bei der Besichtigung. Für die Kathedrale wollen sie uns 5€ abknöpfen, da wir aber für eine Kirche keinen Eintritt bezahlen wollen, sehen wir uns diese nur von Aussen an (Sonntag = gratis, da drückt der liebe Gott wohl ein Auge zu). Dann spazieren wir über die renovierte Stadtmauer mit einem schönen Ausblick auf die Stadt. Zurück zum Auto geht es durch die Altstadt. Die Atmosphäre gefällt uns sehr gut: Die engen Gassen mit den alten Gebäuden. Oft sieht man auch einen schönen Mix, wo alten Häusern mit Glas und Beleuchtung eine moderne Note gegeben wird. Oft hat es auch hinter den engen Gassen grosszügige Hinterhöfe. Schön :-)

   

Wir fahren also gezwungenermassen weiter nach L’Estartit auf den “Camping Ter”. Dort hüpft dann die niederländische Rezeptionistin aus ihrem Bus mit riesigem Vorzelt plus Vorgarten, wo etliche Hunde, Vögel etc. leben, das Rezeptionsgebäude ansich bleibt geschlossen, einmalig! Znacht gibt es nach langem wieder einmal auswärts in L’Estartit, sehr touristisch aber wir finden denoch ein schönes Lokal ohne Plastikstühle ;-)

Um 10.00h fahren wir am Dienstag bereits los ins Nachbardorf Torroella de Montgri. In einer knapp einstündigen Wanderung erreichen wir das Castell de Montgri. Fast alleine geniessen wir den phänomenalen Rundblick auf einem der Burgtürme.

    

Kleine Episode am Rande: Wieder einmal frage ich mich, wie ein solche Burg im 13. Jahrhundert innerhalb von ca. sieben Jahren gebaut werden konnte. Die Steine dazu wurden einzeln aus dem Berg gehauen. Für die Sanierung der Hardbrücke in Zürich (um nur mal ein Beispiel zu nennen!) braucht man mit modernsten Maschinen drei Jahre?!?!

Wir wählen den steilen Abstieg, der wohl eher für junge Berggeissen gedacht ist. Diesen begegnen wir dann auch noch höchst persönlich und sie demonstrieren uns eindrücklich, wie man sich in diesem Gelände bewegt. Eine schöne Begegnung!

  

Wir fahren weiter nach Sant Feliu und von dort über die Küstenstrasse nach Tossa de Mar. (Zitat Reiseführer: Die landschaftlich schönste Route der spanischen Mittelmeerküste.)

  

Die Strecke entlang der felsigen Küste ist in der Tat sehr zu empfehlen, wenn auch die D86 aus Frankreich weiterhin die Nr. 1 bleibt.

http://www.raget.li/wp-content/uploads/2010/04/E_SantFeliu-TossaDeMar.gpx

In Tossa de Mar legen wir einen kurzen Glacé-Stopp ein. Wir wählen ein Geschäft mit kleiner Auswahl, so dass Sonja sich entscheiden kann ;-) (Maximum auf der bisherigen Reise waren 36 Eissorten!) Der historische Kern ist ganz nett, aber sonst seeeehr touristisch! Weiter gehts durch Lloret de Mar Richtung Barcelona. Auf der Strecke ist dann alles mit Touri-Burgen zugebaut und es gibt nicht viel zu sehen.

  

Jetzt sind wir auf dem “Camping Barcelona” nähe Mataro. Der Platz bietet einen kostenlosen (Juli/August nicht umsonst) Shuttle-Service nach Barcelona an, einer der Gründe weshalb wir uns hier einquartiert haben. Einziger Nachteil: wir mussten uns auf eine Uhrzeit für den Shuttle festlegen, dabei sind wir ohne Termine in letzter Zeit so gut ausgekommen ;-)


2 Kommentare for 'Begegnungen'

  1.  
    Nati
    01.05.2010 | 15:41
     

    Hoi zäme, dankä für euri Bricht, finds schön das ihr eus ufem Laufendä haltet. Hoffe ganz fescht dases euch guet gaht. Liäbi Grüess und wiiterhin alles Gueti, Nati

  2.  
    03.05.2010 | 13:40
     

    Aber gern doch, mier freued üs natürlich au über jedes Feedback :-) Bald gits wieder News!

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