Nun haben wir den Durchblick…

Beitrag vom 20.07.2008

So, am Samstag haben wir allen Mut zusammen genommen und uns an das Projekt “Fenster Einbau” gewagt. Wir sprechen schon seit 3 Jahren davon, im Frühling haben wir dann das Fenster gekauft und nun ging es endlich zu Sache :-)

Man nehme einen VW Bus ohne Fenster:

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Dann braucht man eine Frau, weil Schablonen zeichnen ist schliesslich keine Männerarbeit ;-) Ich trinke derweilen einen Schnapps, um die Nerven zu beruhigen und bereite die Stichsäge für den Einsatz vor. Anschliessend alles schön grossräumig abkleben, am besten noch mehr wie auf unserem Foto, vorallem wenn man keine Do-it-yourself-Lackierung hat! Jetzt die Schablone auf den Bus übertragen und schauen, dass es sowohl innen wie aussen passt und nichts im Weg ist. Wir haben dann einfach mal in der Mitte ein Loch gebohrt, um eine Standortbestimmung vorzunehmen.

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Den Innenraum sollte man weiträumig abdecken (z.B. mit einer Folie), da die Säge eine Million kleiner Metallspäne hinterlässt, die nur darauf warten irgendwo ein Rostloch reinzufressen. Wir haben das ziemlich unterschätzt, darum schreibe ich auch weiträumig. Wenn alles passt, kommt der grosse Moment, wo die Stichsäge angesetzt wird.

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Einfach auf Verstrebungen aufpassen, da das Sägeblatt ev. zu kurz ist. Bei mir gings relativ gut, indem ich die Stichsäge bei der Verstrebung angekippt habe. Den Rest der Verstrebung wurde dann mit roher Gewalt entfernt.

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Jetzt gibt es kein zurück mehr… Dann braucht man wieder die hübsche Assistentin, die sich um das Thema Korrosionsschutz kümmert und die Schnittkanten mit Rostschutzfarbe behandelt.

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Dann kommt der schwierige Teil der Arbeit, was wir eigentlich nicht gedacht hätten. Innen muss ein Rahmen mit Kanthölzern erstellt werden, damit die Wölbung des Blechs gerade gezogen werden kann. Auf jeden Fall standen wir hier auf Kriegsfuss mit dem Leim! Hier wäre sich der Einsatz von ein paar Blindnieten sinnvoll, wenn man denn eine Nietzange hätte. Da wir unser Fenster aber einkleben (und nicht nur abdichten) wollten, hatten wir irgendwann keine Nerven mehr für diesen komischen Rahmen. Also haben wir den Klebstoff auf den Fensterrahmen aufgetragen:

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Hier sollte man nicht sparen, ich denke wir hätten eher noch mehr nehmen sollen. Anschliessend haben wir das Fenster mit Schraubzwingen fixiert (aussen zum Schutz ein Vierkantholz unterlegen). Dann haben wir die komischen Winkel noch angeschraubt, die der Hersteller mitliefert. Wir haben den Sinn davon immer noch nicht 100% verstanden, aber ich glaube diese sollten einfach so positioniert werden, dass eine Spannung zwischen Fenster und Rahmen besteht…?

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Das haben wir so über Nach gelassen, resp. wir sind mit neuem in Schraubzwingen liegendem Fenster von Einsiedeln nach Adliswil zurückgefahren. Am nächsten Tag haben wir die Schraubzwingen entfernt. Zu unserem grossen Erstaunen hat alles gehalten, sogar der Holzrahmen.

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Während wir diese Zeilen schreiben, regnet es in Strömen und unser neues Fenster macht gerade die Generalprobe durch…

Wer auch ein Fenster einbauen will, sollte sich unbedingt den Workshop von xxdoubletriax anschauen. Beim Fenster handelt es sich um ein TB Kompakt II, das wir samt Zubehör beim Campingprofi in Dietikon gekauft haben. Im Reimokatalog findet man auch die Maximalmasse für das Fenster.

Gruss von den Bürogummis, die es wieder mal allen gezeigt haben ;-)


2 Kommentare for 'Nun haben wir den Durchblick…'

  1.  
    xxdoubltriax
    20.07.2008 | 22:26
     

    Yea! You got it!
    Gratuliere zum neuen Loch und der neuen durchsichtigen Abdeckung ;-)
    Stimmt, der Holzrahmen will und will nicht halten, aber mit den Schraubzwingen, genügend Geduld und einer so hübschen Assistentin zum Schablonenzeichnen etc. gehts dann irgendwie.
    Wirklich Glückwünsche – sauber gemacht, ihr Bürogumis.

  2.  
    20.07.2008 | 22:37
     

    Danke für die Glückwünsche, ohne deine Anleitung wäre es wohl nie zum “Durchbruch” gekommen…

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