Brüssel

Beitrag vom 03.07.2010

Am Sonntag nehmen wir den Bus in die Stadt, da die nächste Haltestelle nur gerade zweihuntert Meter vom Camping entfernt ist. Am Nordbahnhof steigen wir aus und sind erstmal etwas orientierungslos und mir ist halb schlecht von den Fahrkünsten des Busfahrers. Überall ist Dreck, haufenweise Penner, die am Boden rumliegen und es stinkt. Aha, das soll EU-City sein…? Wir finden den Weg in die Innenstadt und lernen auch noch die schöne Seite von Brüssel kennen. Der Grand Place mit den prunkvollen alten Gebäuden hat seinen ganz besonderen Charme. Besonders beobachtenswert sind auch die asiatischen Touristen, die sich zum Fotografieren sogar auf den Boden legen *muhaha*. Diesen armen Touris wird dann in diversen Geschäften auch noch Schokolade verkauft, dabei kommt die einzig wahre Schoggi doch aus der Schweiz ;-) Natürlich schauen wir uns auch das Manneken Pis an, das heute sogar ein Kostüm trägt. Nach einem längeren Spaziergang erreichen wir das EU-Vietel, die Brutstätte der Bürokratie ;-) Nicht besonders sehenswert, aber wir wollten da einfach mal hin und geniessen eine Pause im nahen Park. Auf dem Rückweg in die Innenstadt landen wir in der Fressmeile, wo man von agressiven Kellnern ins Restaurant gelockt wird. Überall wird mit Menüs für gut 12€ geworben. Auf der Karte, die wir erhalten, gibt es dann aber nichts unter 20€… Erst auf Nachfrage von Sonja händigt man uns die Karte mit dem Menü aus. Das grosse Bier kostet dann aber trotzdem 6€, irgendwo muss das Geld ja reinkommen :-o Mit dem Bus geht es dann wieder zurück auf den Camping. Schlussendlich hat uns Brüssel gar nicht so schlecht gefallen, allerdings hat es schon sehr viele Bettler, Penner und anderes Gesindel auf der Strasse, das übertrifft sogar Barcelona. Am Montag Morgen werden wir von der EU geweckt, die ganzen Politiker kommen wieder mit dem Flugzeug reingeflogen.

   


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