Unterwegs an der deutschen Ostsee

Beitrag vom 29.07.2010

Nachdem wir uns von Katja verabschiedet haben, fahren wir weiter nach Pelzerhaken. Morgen kommen Boris und Isa und so wollen wir uns schon einmal kurz den Spot anschauen. Nach einem Strandspaziergang und einer Stärkung in der Imbissbude geht es dann auch schon weiter nach Fehmarn, denn morgen sollte unsere Zahlung für die Kites wohl definitiv angekommen sein. Wir fahren in den Norden der Insel, um noch eine andere Ecke gesehen zu haben und checken auf dem “Camping Am Deich” ein. Auch dieser Camping befindet sich direkt an einem langen Sandstrand und ist sehr idyllisch gelegen. Die Speisekarte wurde auch schon auf unsere Bedürfnisse angepasst ;-)

  

Mit frischen Brötchen starten wir in den Montag, packen fix alles zusammen und düsen nach Orth. Die Spannung steigt vor dem Shop der Windgeister…! Doch der Smile von Stutzi verrät uns, dass die Zahlung angekommen ist und wir unser neues Material endlich mitnehmen können. Anschliessend fahren wir zurück nach Pelzerhaken, wo wir Boris gegen Mittag erwarten. Kaum haben wir für den gemeinsamen Grillabend eingekauft, rollt der knall grüne T4 auch schon auf den Platz und die Freude ist natürlich gross :-D Auf dem Wohnmobil-Stellplatz in Pelzerhaken schnappen wir uns einen der letzten Plätze. Der Stellplatz ist wirklich top: für 12€ gibt es sehr saubere Sanitäre Anlagen und man könnte sogar Kleider waschen. Leider gibt es keinen Wind und auch die Prognosen sehen sehr schlecht aus. Am Nachmittag leihen wir uns in der Surfschule noch ein SUP-Board und Paddeln ein bisschen rum. Sicher sind wir schon als Kids stehend auf dem Surfbrett rumgepaddelt, aber jetzt wird das halt trendy ;-) Sonja fühlt sich wie an Weihnachten, als sie ihr Packet aus der Schweiz auspacken darf.

   

Am Dienstag fahren wir an die Wakeboard-Anlage in Süsel. Um den Mittag rum bildet sich eine ziemlich lange Schlange, aber als es leerer wird, lösen Boris und ich doch noch eine 2-Stunden-Karte. Wir kommen noch gut zum Fahren und ein schöner Muskelkater ist vorprogrammiert (Stimme aus der Zukunft: 3 Tage :-o).

 

Um 16.00h packen wir unsere sieben Sachen, um an den nächsten Kitespot weiterzufahren. Nachdem wir eingekauft haben, wollen wir auf dem Camping am Kitespot in Pepelow einchecken. Nach über 100 Tagen on the road heisst es heute das erste mal: “Sorry, kein Platz mehr frei”. Das selbe Spiel wiederholt sich auf den nächsten zwei Plätzen, unglaublich! Allerdings bekommen wir beim letzten Camping einen Tipp, wo es einen grossen Stellplatz am Strand gibt. In Kägsdorf finden wir dann endlich ein Plätzchen für horrende 15€ mit Null Infrastruktur und das bestialisch stinkende Toitoi kostet erst noch extra.

Am Mittwoch fahren wir an den Kitespot in Boiensdorf. Die Kiteschule hat die Lemmings bereits aufs Wasser geschickt, obwohl fast kein Wind ist. Wir beschliessen uns heute etwas früher um unser Nachtlager zu kümmern und so fahren Sonja und ich zum nahe gelegenen “Camping Möve”, wo wir Unterschlupf finden. Der Besitzer ist allerdings etwas speziell gelaunt. Mit dem Roller fahren wir voll bepackt zurück zu Boris und Isa.

 

In Boiensdorf ist voll die Marienkäferplage ausgebrochen. Sobald der Wind etwas einschläft wird man von den Viechern belagert, man kann keine zwei Minuten ungestört da sitzen. Sobald ein Lüftchen weht, krallen sich die Käferchen an den Grashalmen fest, so dass die Wiese fast rot aussieht.

 

Boris wagt noch einen Anlauf mit seinem 14er, allerdings verliert er Höhe und darf so noch einen ausgedehnten Strandspaziergang machen. Am Abend wird ausnahmsweise nicht der Grill angeschmissen, sondern es gibt Spaghetti bei einem tollen Blick auf das Salzhaff.f

Bald gibt es mehr von unserem Aufenthalt bei der Kitemafia in Saal, wo wir uns seit einer Woche niedergelassen haben.


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