Am Saaler Bodden bei der Kitemafia

Beitrag vom 30.07.2010

Nachdem am Donnerstag Morgen immer noch kein Wind in Sicht ist, fahren wir weiter an den Kitespot in Saal, wo Sonja 2006 ihren Kitekurs bei der Kitemafia gemacht hat. Da es zu wenig Wind hat, geniessen wir das schöne Wetter. Von den Kiteschülern erfahren wir, dass am Abend gegrillt wird und so decken wir uns im lokalen Supermarkt mit Fleisch, Salat und Bier ein. Auch Simon von der Kitemafia erkennt uns wieder, als wir ihm am Strand zuwinken und begrüsst uns herzlich. Auf dem Ferienpark in Fuhlendorf kriegen wir ein schönes Plätzchen für unsere Bullis. Am Abend gibt es eine gesellige Runde um den Grill, die mit dem aktuellen Kitemafia Video von Djerba ihren Höhepunkt findet.

Auch am Freitag reicht es nicht aufs Wasser und so vertreiben wir uns die Zeit mit Frisbee, Slackline, “sünnele”, relaxen etc. Gegen den Abend fahren wir nach Barth, um uns mit Vorräten für die nächsten Tage einzudecken. So kommt am Abend ein leckerer Fisch auf den Grill, yummi :-)

 

Am Samstag werden wir vom Wind geweckt und so fahren wir zeitig zum Spot in Saal. Dort ist auch schon einiges los. Kein Wunder: Wochenende + gute Windprognose = viele Leute. Natürlich haben wir trotzdem unseren Spass auf dem Wasser, da sich die Kiter relativ gut verteilen. Heute können wir unsere neuen Kites auf Herz und Nieren testen und wir sind sehr zufrieden. Am Nachmittag ziehen einige Regenfronten durch, so dass wir uns zeitweise in unseren Bussen verkriechen müssen. Erschöpft von der sportlichen Aktivität fällt uns heute das Einschlafen nicht schwer.

  

Auch am Sonntag Morgen schauckeln die Bäume fröhlich vor sich hin. Der Muskelkater von gestern sitzt uns in den Knochen und hindert an übereifrigem Aufstehen. Aber auch heute toben wir uns wieder auf dem Wasser aus und können sogar noch eine Schirmgrösse kleiner fliegen. Nach der ersten Session werden im Bus ein paar Nudeln gekocht, bevor es frisch gestärkt nochmals aufs Wasser geht. Am Abend essen wir im “Alten Hafen” in Bodstedt einen frischen Fisch aus der Ostsee mit einer grossen Portion Bratkartoffeln.

  

Am Montag ist der Wind wieder weg, resp. zu knapp und wir geniessen den Tag am Strand. Boris und Isa beschliessen etwas früher abzureisen, da die Windprognose für die nächsten Tage nicht allzu gut ist und zu Hause die Arbeit wartet. Im Kitemafia Shop gehen wir noch auf Souvenir Jagd. Ich kaufe einen Sommer-Neopren mit langen Beinen und kurzen Armen – genau was ich gesucht habe. Da dieser schon einmal getragen wurde, macht mir Simon einen super Preis :-) Sonja und ich räumen unseren Bus, damit wir Boris all unseren Krempel mitgeben können, den wir in der nächsten Zeit nicht mehr brauchen. Wir fühlen uns richtig befreit und müssen künftig nicht mehr soviel umräumen in unserer “Wohnung”. Nochmals ein herzliches Dankeschön für diesen Service! Zum Abschluss wird der Grill nochmals richtig eingeheizt. Nachts um 03.00h versorgen wir Boris noch mit einem doppelten Espresso, sagen tschüss und verkriechen und schnell wieder unter die warme Bettdecke.

Die nächsten zwei Tage sehen windtechnisch eher mau aus und so wollen wir es heute Dienstag ruhig angehen lassen. Wieder einmal ein bisschen bloggen und unsere GPS-Daten aufarbeiten steht bei mir auf dem Programm, Sonja krallt sich das erste Buch aus der Lieferung von Boris. Auch der Reiseführer für Schweden wird nun etwas öfter in die Hände genommen. Am Nachmittag fahren wir zum Bummeln nach Zingst, wo wir uns eine Strandmuschel kaufen. Sonnenschirme sind out ;-)

  

Auf dem Weg dorthin machen wir in einer Garage einen Termin für einen Ölwechsel. Unser Raget.li ist seit Beginn unserer Reise nun fast 10’000 km ohne Mucken gelaufen und hat auch etwas Wellness verdient. Am Abend gibt es noch eine nette Bier- und Ping Pong-Runde im Ferienpark.

Am Mittwoch stehen wir um 10.30h in der Garage. Während das Öl von unserem Raget.li gewechselt wird, trinken wir einen Kaffee und lesen ein bisschen. Der Mech ist etwas verwirrt, als er das Steuerrad auf der linken Seite nicht findet, kriegt dann aber einen Lachanfall und ruft seine Kollegen herbei, herrlich :-D Am Nachmittag ist kein Wind und so legen wir einen Waschtag ein. Am Abend essen wir im Restaurant im Ferienpark und verpassen so den Wind, der gegen den Abend doch noch einsetzt. Halb so wild, die nächsten Tage sollen auch gut werden.

 

Am Donnerstag bläst es richtig, so dass wir uns erst gar nicht aufs Wasser trauen. Man muss auch wissen, wo die eigenen Grenzen sind ;-) Gegen den Nachmittag nimmt der Wind jedoch ab und ich gehe mit dem 10er raus. Da der Wind weiter abnimmt, steht Sonja auf einmal im Wasser und nimmt mir den Schirm ab. Nachdem ich mir das grosse Brett geschnappt habe und Sonja sich ausgepowert hat, tauschen wir nochmals zurück. Voll bepackt mit Pfandflaschen fahren wir noch zum Einkaufen nach Barth. Liebe Deutsche, schaut euch mal das System in der Schweiz an, seid vernünftig und schafft den Schwachsinn mit dem Pfand ab! Wir sagen inzwischen schon Deutschpfand statt Deutschland ;-)

 

Auch am Freitag bläst es nochmals richtig. Sonja ist etwas zögerlich, wie immer wenn es etwas kühler ist. Das Umziehen macht in der Tat keinen Spass. Aber als ich mit dem 10er auf dem Wasser hin- und herdüse, ist das vergessen. Sonja will später mit dem 8er raus, allerdings ist ihr der Wind zu stark. Im Bus ist es sowieso viel wärmer und da kann gemütlich mit Blick aufs Wasser gehäkelt werden ;-) Heute soll unsere letzte Nacht auf dem Ferienpark in Fuhlendorf werden, wer rastet der rostet und Rost hat unser Raget.li schon genug ;-)


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