Es hackt in Westjütland

Beitrag vom 26.08.2010

Am Freitag packen wir unsere sieben Sachen und fahren weiter nach Thorsminde auf den gleichnamigen Campingplatz. Der Spot ist uns von Marc & Corinna empfohlen worden. Das schöne ist, dass dieser Kitespot direkt am Campingplatz liegt, man muss also nicht wegfahren zum Kiten. Nach dem Einchecken gehe ich noch kurz mit dem 10er aufs Wasser, aber da es extem böhig ist, breche ich die Session nach einer Viertelstunde ab.

Der Samstag ist wieder einmal geprägt von schlechtem Wetter, ständig regenet es. Wir verschanzen uns im Bus. Ein französischer Diplomat meinte einst, dass man in Dänemark acht Monate Regen und vier Monate schlechtes Wetter hat. So unrecht scheint der Gute nicht zu haben. Für einen kurzen Spaziergang auf die Düne reicht es dann doch noch und auf der wilden Nordsee tummeln sich sogar auch noch zwei Kiter. Um die Stimmung zu heben, kochen wir uns etwas Feines, unglaublich was die Bus-Küche alles hergibt.

  

Am Sonntag ist das Wetter ein bisschen besser und auch der Wind scheint für uns geeignet. Wir geniessen die Sonnenstrahlen und tanken Energie. Ich baue den 12er auf, Sonja folgt kurz nachher mit dem 10er Catalyst. Das Stehrevier ist riesig und es hat für jeden genug Platz. Allerdings ist der Wind auch heute wieder sehr böhig und es gibt z.T. recht grosse Löcher, vemutlich weil der Wind über die Düne und Häuser kommt. Sonja verliert viel Höhe und ist nach dem langen Fussmarsch nicht gerade bester Laune. Allerdings hat sie immer noch genug Energie, um sich auf dem Trampolin auszutoben (sie hüpft sogar über den Bus ;-)).

 

Drei Nächte sind genug und so fahren wir am Montag nach einem gemütlichen Frühstück weiter. In Søndervig fahren wir zufällig an den Sandskulpturen vorbei, die im Juni in Rahmen eines Festivals entstanden sind. Das müssen wir uns aus der Nähe anschauen. Unglaublich was die internationalen Künstler hier geleistet haben. Eindrücklich ist auch, wie gut die Figuren Wind und Wetter überstehen.

  

In Hvide Sande Nord schauen wir uns noch kurz den Kitespot an, fahren dann aber weiter nach Bork Havn im Süden des Ringkøbing Fjord. Begleitet vom Regen schlendern wir dort durch die Shopping-50-Meter (Shopping-Meile wäre etwas übertrieben ;-)) Der nette Mitarbeiter von Westwind kann mir das fehlende Teil von meinem Trapez bestellen, welches ich bei Kopenhagen verloren habe. Schon morgen Mittag soll es abholbereit sein, perfekter Service! Auf dem “Bork Havn Camping” werden wir heute von heftigen Windböhen in den Schlaf geschauckelt.

Am Dienstag Morgen beschliessen wir noch eine Nacht zu bleiben, 130 DKK (mit CampCard) und gratis Internet sind eine Ansage, gerade bei schlechtem Wetter und davon sollen wir auch heute wieder genug kriegen. Bis auf Trapezteil abholen, was dann noch in Frust-Shopping und -Essen endet, verbringen wir die meiste Zeit lesend und häkelnd im Bus. Draussen messen wir 33 Knoten im Schnitt mit Böhen gegen die 40 Knoten, da bekommt man schon beim Zusehen Angst ;-)

  


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