Französisches Baskenland

Beitrag vom 08.10.2010

Am Samstag lassen wir es ganz gemütlich angehen und geniessen die sensationelle Aussicht bis zur letzten Minute. Mittags geht unsere Fahrt dann los Richtung Vieux Boucau, wo wir erneut Boris & Isa treffen wollen, die hier jeweils ihre Surf-Ferien verbringen. Nachdem wir uns in Vieux Boucau mit Crêpes gestärkt haben, trudeln die beiden auch ein. Das Haus auf der Düne mit Blick aufs Meer, welches sie sich jeweils mit gut zehn anderen Surfern teilen, ist echt wie aus dem Bilderbuch. Anscheinend haben die Schweizer richtig schönes und vorallem warmes Wetter mitgebracht, so dass wir seit langem wieder einmal die kurzen Hosen montieren können. Die Wellen sind riesig und ich überdenke meine Definition davon nochmals. Die letzte Kitesession in Quiberon war wohl doch eher “Flachwasser”. ;-) Die Einladung zum Abendessen nehmen wir natürlich gerne an und schlussendlich übernachten wir gleich auf dem Parkplatz vor dem Haus.

   

Am nächsten Morgen chillen wir und essen gemütlich etwas, bevor wir einen kleinen Ausflug nach Hossegor starten, wo heute der letzte Austragungstag des Quiksilver Pro France Contest stattfinden soll. Anscheinend waren die Bedingungen in den letzten Tagen aber so gut, dass alle Wettkämpfe bereits ausgetragen sind und deswegen bereits Aufbruchstimmung herrscht. Auf einer grossen Leinwand direkt am Meer können wir uns noch den Siegesrun von Kelly Slater ansehen, Respekt! Zurück in Vieux Boucau geniessen wir die friedliche Stimmung und das warme Wetter. Ein bisschen Erholung vom Reisen kann auch ganz schön sein.

In der Nacht auf den Montag fängt es richtig an zu stürmen und wir werden in unserem Bus gut durchgerüttelt, was unsere Schlafqualtiät erheblich beeinträchtigt. Da wir quasi auf der Düne stehen fliegt uns auch der Sand beim Öffnen der Schiebetüre kräftig um die Ohren und verkriecht sich in die letzten Ritzen von unserem Büssli, arrrgh! Kurz gesagt sieht unser Bus aus wie Sau. Als sich am Nachmittag das Wetter etwas beruhigt, messe ich immer noch über 30 Knoten wind. Wir geniessen es natürlich, dass wir uns im Haus aufhalten und gemütlich lesen und plaudern können. Sonja findet unter den Surfern auch dankbare Brett-Spielgefährten.

Am Dienstag packen wir unsere Sachen, denn unsere Fahrt soll weitergehen. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön für die Gastfreundschaft der Vieux Boucau Schnäuzer und Mädels. In Soorts-Hossegor (407 Av. de la Tuilerie) besuchen wir den Ripcurl Outlet Store, wo wir ziemlich günstig ein paar Kleider kaufen. Auf dem Weg nach Biarritz waschen wir noch den Sand von unserem Bus runter. Am Nachmittag geniessen wir die Sonne auf dem “Camping de Parme” (erheblicher Fluglärm!), bevor wir mit dem Roller in die Stadt fahren. Zwischen einigen Bausünden gibt es in Biarritz schöne alte Häuser, trendige Läden und durch die vielen Surfer eine junge Atmosphäre. Es ist echt witzig, wieviel Leute einem beim Stadtbummel im Neopren und mit Surfbrett unter dem Arm entgegen kommen. In der Welle am Stadtstrand tummeln sich an die 60 Surfer, die man von der Felsküste gut beobachten kann. Unser “180-Tage-on-the-road-Jubiläum” feiern wir im Restaurant Tikia, wo es unter anderem leckere Fleischspiesse zu essen gibt.

  

Am Mittwoch fahren wir rüber ans Mittelmeer, wo wir zum Anfang unserer Reise schon ein paar Tage verbracht haben. In Sant Pere Pescador wollen wir die letzten Tage unserer Reise geniessen und das vergangene halbe Jahr nochmals Revue passieren lassen, bevor es dann langsam Richtung Heimat geht.


3 Kommentare for 'Französisches Baskenland'

  1.  
    die GROSS
    08.10.2010 | 16:53
     

    diä di heibliebnä chönnds chum erwartä üch wieder mal z gseh! :–)

  2.  
    09.10.2010 | 07:31
     

    Di Reisende freuded sich natürlich au, aber bsunders wenns zum Esse iglade werded ;-)

    Grüess us Spain
    ChriSo

  3.  
    atze
    09.10.2010 | 13:14
     

    han eui parzelle im garte bereits abgsteckt, d werbebandene fürs messerschliffe sind au schoh ufghänkt, also es isch alles bereit für eui glorrich rückkehr…

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