Hobbingen

Beitrag vom 03.04.2014

In der Nähe von Matamata haben wir den Drehort von Hobbingen besucht. Nachdem das Hobbit Dorf für die Filmtrilogie Herr der Ringe temporär erbaut wurde, hatte man die Aufbauten wie bei allen anderen Drehorten komplett zurückgebaut. Als die Hobbit Trilogie gedreht wurde, wurde alles erneut aufgebaut, wobei man durch das grosse Interesse der Fans und den Erfolg der Filme diesmal dauerhafte Materialien einsetzte, so dass man alles stehen lassen konnte. Wenn man sieht, mit wieviel Aufwand und Liebe zum Detail das Dorf gepflegt wird, ist auch der stolze Preise von 75 NZD für die zweistündige Tour gerechtfertigt. So sind beispielsweise drei Gärtner angestellt und eine weitere Vollzeitstelle geht nur für die Bewässerung der Anlage drauf.

Hobbit-Höhle Gemüsegarten Hobbit-Dame Blick über Hobbingen

Während der Tour erfährt man so einige Interessante Details…! Beispielsweise kosteten fünf Hobbit-Höhlen, die etwas abseits für die neuen Hobbit Filme gebaut wurden, mehr als 2 Millionen. Nicht schlecht, immerhin sind diese im Film gerade mal fünf Sekunden zu sehen. Auch alle Szenen, die sich im Innern einer Höhle abspielen, wurden gar nicht hier, sondern im Studio in Wellington gedreht. Selbiges gilt für die Innenausstattung vom “grünen Drachen”, die hier nachträglich nur für die Touris gebaut wurde. Der Baum auf Bilbo’s Haus ist komplett künstlich und das Befestigen der 200’000 Blätter würde ich auf gut Deutsch mal als “scheiss Job” betiteln ;) Vorallem mussten die Blätter noch grün angesprayt werden, da diese in der falschen Farbe bestellt wurden.

Bilbo's Haus mit "fake tree" Bier-klau-Hobbit Gasthaus zum grünen Drachen Biergarten

So gäbe es noch einige Geschichten von diesem interessanten Ausflug zu erzählen…

Wir sind durch die Filme an wunderschöne Orte gekommen, die meist abseits der Touristenpfade liegen. Hobbingen ist wohl der letzte von uns besuchte Herr der Ringe Drehort auf dieser Reise.

Jibber @ 07:35
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Wai-O-Tapu & Kuirau Park

Beitrag vom 01.04.2014

Auf dem Weg nach Rotorua haben wir das Wai-O-Tapu Thermal Wonderland besucht, ein Gebiet mit geothermischer Aktivität. Die farbigen Pools entstehen dadurch, dass verschiedene Stoffe aus dem Stein herausgelöst werden und als Ablagerungen liegen bleiben. (Ich habe diese bei den Bilduntertiteln nach bestem Wissen und Gewissen zugeordnet, ohne Garantie!).

Farbenfroh Schwefelablagerungen Antimonsulfide = orange Kolloidaler Schwefel + eisenhaltige Salze = grün

Weiter gibt es zahlreiche dampfende und blubbernde Löcher und Tümpel zu bestauenen. Irgendwie schon ein bisschen unheimlich, dass wenige Meter neben dem Gehweg der Boden 100°C heiss sein kann. In der Umgebung gibt es deshalb auch Geothermie-Kraftwerke, um diese Energie zu nutzen. Begleitet wird man vom Schwefelduft (faule Eier). Kein Wunder trägt Rotorua auch den Spitznamen Rotten-rua ;)

Wenn der Gestank nicht wäre... "Faule Eier" Wolke im Anmarsch! Schon ein bisschen unheimlich...

In Rotorua selbst sind wir noch durch den gratis zugänglichen Kuirau Park geschlendert. Nach dem Wai-O-Tapu keine Sensation, aber die blubbernden Schlammlöcher sind ganz nett.

Blubberndes Schlammloch im Kuirau Park in Rotorua

Nur schon wegen all diesem Vulkanzeugs, kann man die Nordinsel unmöglich auslassen! In Rotorua gibt es übrigens praktisch keine Unterkunft ohne eigenen Hot-Pool. Da war es auch nicht mehr weiter verwunderlich, dass es vor unserem Bus auf dem Camping aus dem Gullideckel gedampft hat… im Augenwinkel dachte ich im ersten Moment immer, dass unser Bus brennt :-o

Jibber @ 09:09
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Tongariro Alpine Crossing

Beitrag vom 31.03.2014

Das Tongariro Alpine Crossing gilt als die schönste Wanderung in Neuseeland. In der Tat kamen wir aus dem Staunen nicht heraus und der Zeigefinger klebte fast am Auslöser der Digicam. So vergassen wir auch die Strapazen der anstrengenden Tour, wobei wir zwischen den ganzen Turnschuh-Touristen als Schweizer in diesem alpinen Gelände sowieso eine gute Figur machen wollten ;)

Voll motiviert am Start! Sonnenaufgang Im Hintergrund Mt. Taranaki

Der Mount Ngauruhoe (unausprechlich!) dürfte den Herr der Ringe Fans als Mt. Doom resp. Schicksalsberg bekannt sein :cool: Auf unserer Wanderung wurden glücklicherweise aber keine Ringe reingeschmissen ;)

Mount Ngauruhoe Kratersee Mount Ngauruhoe

Das aktive Vulkangebiet ist schon etwas Besonderes mit den Kratern, damfpendem Boden, giftgrünen Seen und dem Gestank von faulen Eiern in der Luft (Schwefelwasserstoff).

Emerald Lakes Schon unheimlich, wenn es aus dem Boden dampft! Emerald Lakes Mount Ngauruhoe im Hintergrund

Nachdem wir die 19.4km in ca. 7h zurückgelegt hatten, wartete unser VIP-Taxi mit kaltem Bier und Cider bereits beim Parkplatz und fuhr uns anschliessend zur Entspannung der lädierten Muskeln (der Abstieg hatte es erst recht in sich) zu den Hot-Pools in Turangi. Herzlichen Dank nochmals Adi!

Panorama beim Abstieg Die letzten Kilometer haben es in sich!

Jibber @ 08:13
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Tongariro Rafting

Beitrag vom 29.03.2014

Eine kleiner Nachtrag aus der Zukunft, da wir zwischenzeitlich noch ein paar coole Fotos bekommen haben. :cool:

Während unserem Aufenthalt in Turangi bei der gastfreundlichen Family von Adi, machte er seine Drohung wahr und organisierte eine Rafting Tour bei seinem Schwager Bret.

Nachdem wir in der Homebase von RNZ unsere Rafting-Klamotten gefasst hatten, ging es ab zum Startpunkt. Wenn man das Boot dann zum Fluss trägt, steigt der Adrenalinspiegel langsam, doch noch war alles ruhig und gemütlich.

Gutgelaunte Crew Ready to take off Gemütlicher Start

Kurze Zeit später war dann aber klar, wieso man das ganze “whitewater Rafting” nennt. Die Nervosität legte sich schnell, da Bret unser Boot zu jeder Sekunde unter Kontrolle hatte und wir natürlich auch eine super Paddel-Crew waren. Wir konnten dann gar nicht genug kriegen, je wilder desto besser, haha! :-) Bei einem Zwischenstopp hatten wir noch die Möglichkeit, von einem Wasserfall ins eiskalte Wasser zu springen. Die warme Schoggi danach war dann höchst willkommen.

Kiwi Style ;-) Im Rückwärtsgang Whitewater rafting, der Name ist Programm!

Zurück in der Basis gabs neben glücklichen Gesichtern auch noch Bier, Hotdogs und das Bildmaterial auf einem grossen Flat-TV. Ein rundum gelungener Ausflug!

Jibber @ 20:32
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Maori Kulturabend

Beitrag vom 29.03.2014

Ein interessanter Abend zu dem wir eigentlich gar nicht viel schreiben können, man muss es wohl einfach erlebt haben. Der Ablauf ist ganz gut auf der Webseite des Veranstalters beschrieben, die Emotionen und die Gänsehaut beim Haka-Tanz gibt es nur vor Ort.

Empfangszeremonie Marae Geplündertes Hangi Buffet Tanz und Gesang - mal lieblich, mal furchteinflössend

Jibber @ 09:58
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Gemütlich unterwegs im Westen

Beitrag vom 26.03.2014

Nach den Pinnacles sind wir rüber an die Westküste gefahren und dort der Küste hoch getingelt. Viel Action gab es nicht und deshalb gibt es auch nicht viel zu erzählen. Interessant ist die Landschaft aber trotzdem, insbesondere der Mount Taranaki, der einem auf dem Surf Highway stets begleitet. Mit über 2500m ragt dieser in der sonst flachen Gegend in den Himmel und ist so bei schönem Wetter immer zu sehen. Die Besteigung war uns dann aber doch eine Schuhnummer zu gross. Windtechnisch wurden wir einmal mehr im Stich gelassen, die Surfer hatten aber auf jeden Fall ihren Spass.

Paritutu Rock Besteiger, nach gutem CH Vorbild nicht in Flip Flops ;) Aussicht vom Paritutu Rock auf einen der zahlreichen Surfstrände Paritutu Rock bei New Plymouth

Mount Taranaki Sunset beim Belt Road Seaside Holiday Park Radtour auf dem Coastal Walk bei New Plymouth

Über den Forgotten World Highway sind wir ins Zentrum der Nordinsel gefahren, wo uns in den kommenden Tagen ein paar sportliche Herausforderungen, weitere Vulkane, sowie etwas Maori Kultur erwarten werden. Stay tuned!

Forgotten World Highway NZ Tunnelbau Ingenieurskunst, scary! Total anstrengend, Lake Taupo

Jibber @ 00:31
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Patangirua Pinnacles

Beitrag vom 22.03.2014

Von Wellington, wo wir das empfehlenswerte Te Papa Tongarewa (Nationalmuseum) besucht haben, sind wir tags darauf zu den Patangirua Pinnacles gefahren. Herr der Ringe Fans werden diese als “Die Pfade der Toten” wiedererkennen.

Verschieden lange Tracks führen zu den Pinnacles, wobei wir uns für den längsten Te Kopi Loop Track entschieden haben (ca. 3-4h). Zunächst geht es durch einen fast ausgetrockneten Bach zu den Pinnacles.

Wanderweg durch das Flussbett

Bei den Pinnacles angekommen, muss man anschliessend wieder ein Stück zurück, um den steilen Anstieg zum Lookout in Angriff zu nehmen. Wir hatten erst den Wegweiser nicht gesehen und uns schon gewundert, als es doch sehr eng und steil wurde. Immerhin wurde es so doch recht unheimlich wie im Film, es hat nur noch das düstere Wetter gefehlt.

Pinnacles Schaut ganz schön brüchig aus! Ganz schön eng (resp. vom Weg abgekommen) Aussichtsplattform

Vom Lookout geht es dann in einer grösseren Schleife über eine Hochebene runter zum Meer und von da sind es noch 300m auf der Strasse zum Startpunkt. Beim Parkplatz gibt es einen günstigen DOC Camping, wo wir dann gleich die Nacht verbracht haben.

Im Hintergrund das Meer Panorama Auf dem Rückweg

Eine sehr schöne Wanderung, welche die etwas längere Anfahrt wert ist. Erstes Highlight auf der Nordinsel: check!

Jibber @ 09:13
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Sonja meets Flipper

Beitrag vom 18.03.2014

Da wir auf dem Doubtful Sound keine Delfine gesehen haben, haben wir die Chance in Picton gepackt und eine Delfin Tour gebucht. Nachdem wir auf unserer Reise schon Erfahrungen mit der Revolution der Nahrungskette gemacht hatten, entschied ich mich fürs “Watching”, wobei sich Sonja mutig fürs “Swimming” angemeldet hat.

Wow, es war ein unglaubliches Erlebnis diese Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen! Wir konnten beobachten wie zwei Gruppen Bottlenose Delfine aufeinander getroffen sind und sich wilde Kämpfe geliefert haben… Haha, nein im ernst: Die Delfine kommunizieren dann miteinander und stellen sich quasi gegenseitig vor. Man sieht sie dann auch aus dem Wasser springen etc.

Bottlenose Delfin Schule Fast zum Anfassen, direkt am Boot! Sprungfreudig

Das Delfin Schwimmen lief so ab, dass die Schwimmer (aka Futter) viermal (mehr ist zum Schutz der Delfine nicht zugelassen) in Schwimmrichtung der Delfine ins Wasser gesetzt wurden. Die Delfine sind dann an und vorallem unter den Schwimmern durchgesaust. (That’s it, sind halt wilde Tiere.)

unerschrockene Schwimmer

Von den anderen Delfinarten (Hector, Dusky, Orca) haben wir leider keine Exemplare gesichtet. Der Trip wird uns dennoch in bester Erinnerung bleiben!

Queen Charlotte Sound

Jibber @ 08:37
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Gut unterwegs…

Beitrag vom 18.03.2014

Bei Regenwetter haben wir im iSite in Picton die verschiedensten Flyer durchstöbert, da wir ursprünglich eine Wanderung auf dem Queen Charlotte Track vorgesehen hatten. Durch verschiedene Weingüter radeln schien uns dann aber doch attraktiver ;) und so verschlug es uns für eine Nacht nach Blenheim.

Für Sonja war sofort klar, dass es DIE Chance für eine Tandem Fahrt war. Mit der Bedingung vorne am Lenker zu sitzen, habe ich eingewilligt. Leider war man relativ viel auf Hauptverkehrsachsen unterwegs, die netten kleinen Wege scheint es irgendwie nicht zu geben. Einige der Weine wären wohl auch eher zum Kochen geeignet, aber wir hatten trotzdem unseren Spass!

Reben so weit das Auge reicht Unser blauer Flitzer Tasting Tray Ausnahmsweise auf einem schönen Nebenweg

Fazit Tandem:
+ man kann gut miteinander reden
- man hört den andern (zu gut) singen

Jibber @ 06:10
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Abel Tasman Walk & Kayak

Beitrag vom 18.03.2014

Wie üblich geben wir uns sportlich und bloggen unsere Outdoor Aktivitäten ;) Nachdem wir uns im iSite in Motueka ausgiebig über den Abel Tasman Coast Track informiert hatten, entschieden wir uns für einen Tagestrip in der Kombi Variante “Wandern & Kajak” (Gourmet Platter).

Im kleinen Dörfchen Marahau startete am nächsten Tag unser Trip und es herrschte buntes Treiben auf der Strasse. Aufgrund der Tide werden die Touris nämlich bereits an Land auf die Taxi-Boote verfrachtet, per Traktor quer durchs Dorf bis ins Wasser gezogen und bei erreichen der nötigen Tiefe abgeladen.

On the road & boat... Wasserung (bei Flut)

Leider war es bei der morgendlichen Wanderung noch bewölkt, weshalb die goldfarbenen Strände und das Wasser nicht so gut zur Geltung kamen.

Ausblick auf dem Weg zwischen Torrent und Bark Bay Auf dem Abal Tasman Coast Track

Bei der geführten Kajaktour zeigte sich die Sonne dann glücklicherweise doch noch. Unsere schmächtigen Oberarme wurden auch nicht allzu stark strapaziert, da wir dank Seabreeze und Spinnaker einen grossen Teil der Strecke zurücksegeln konnten :)

Ready to go? Endlich Sonne! Am Paddeln

Jibber @ 04:49
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